5. Badende Maschine

Die Clausenalumnen betrieben, was wenige Außenstehende, aber auch wenige (zu) spät nach Laubach gekommene wissen, in den Zeiten, da das neue Clausenalumnat wirklich neu war und es noch keinen Sportplatz gab, eine kleine Landwirtschaft. Sie hielten zeitweise Hasen, auch Enten wurden auf einem kleinen Teich gehalten. Der Teich war selbst von fleißigen Clausenalumnen errichtet worden und ursprünglich als Badeteich für die heißeren Tage konzipiert und auch benutzt worden. Nachdem aber die Abdichtfolie ihrer Aufgabe bald nicht mehr gewachsen war, drang dort immer mehr Schlamm und Schmutz ein, so dass Frau C., die Ehefrau des Alumnatsleiters Theo C., schließlich der Schlammspuren, die nach dem Bade in diesem Teich immer stärker auftraten und stets bis zur Dusche führten, müde wurde und das Schwimmvergnügen dort auf ihre Anregung hin fortan nicht mehr erlaubnisfähig war.

Letztendlich gehörte zu den landwirtschaftlichen Aktiva auch eine Art Scheune, klein zwar, aber stabil aus irgendwelchen geschenkten Schwarten zusammengenagelt und in unmittelbarer Nähe des oben erwähnten Teiches gelegen.

Es begab sich aber, dass das  motorisierte Allzweckgerät des Hausmeisters, das dieser zum Mähen, Fegen und sonstigen hausmeister-relevanten Tätigkeiten einsetzte, in der Nähe eben dieser Scheune im Freien
stand. Da es Abend wurde und das wertvolle Gerät nicht der Kälte und Feuchte der Nacht ausgesetzt bleiben sollte, erging an einen anwesenden Schüler (der Name ist der Redaktion bekannt) der Auftrag, selbiges Gerät in besagte Scheune zu schieben. Um seine körperlichen Kräfte, die ja auch sinnvoll für Anderes und Wichtigeres einzusetzen waren, nicht für das Bewegen einer motorisierten Maschine zu verschwenden, setzte sich eben jener Schüler auf das Gerät und drehte den Zündschlüssel um, was dieses zu donnerndem Leben erweckte. Dann folgten das Treten der Kupplung und das Einlegen eines Ganges. Das Loslassen der Kupplung erfolgte schnell und unter gleichzeitiger Betätigung des Gaspedals. Wurde nun die Kupplung zu schnell vom sie niederhaltenden Fuß befreit? Oder wurde das Gaspedal zu weit durchgetreten? Niemand weiß es. Das Ergebnis der Kräfteschonung des beauftragten Alumnen war jedenfalls, dass das dem Hausmeister so nützliche Gerät im doch sehr schmutzigen und nassen Teich landete! Was die Nachtfeuchte und -kälte als schädigende Einflüsse doch um Einiges übertraf. 

 

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